Sie wünschen eine fachliche Beratung? Ich stehe gerne zur Verfügung.

Judith Pierlings ist Ihre Ansprechpartnerin bei der Trägerkonferenz der Erziehungsstellen im Rheinland e.V.

Gemäß ihrer Satzung verfolgt die Trägerkonferenz die Förderung und Weiterentwicklung der Erziehungsstellen im
Rheinland. Gesetzliche Grundlage der Hilfeform sind § 33 Satz 2 SGB VIII und § 35a Absatz 2 Nr. 3 SGB VIII.
Dem LVR-Landesjugendamt als überörtlichem Träger der Jugendhilfe im Rheinland obliegen die Aufgaben der Beratung
der Jugendämter und die Erstellung von Empfehlungen für die öffentlichen Träger sowie die Fortbildung (§ 85 Abs. 2
Nr. 1 und 8 SGB VIII). § 79a SGB VIII erweitert die Aufgaben um Empfehlungen zur Qualitätsentwicklung für die öffentlichen
Träger der Jugendhilfe.
Die Unterstützung der Qualitätsentwicklung der Träger der freien Jugendhilfe (ausgenommen die erlaubnispflichtigen
Einrichtungen) gehört nicht zu den originären Aufgaben des Landesjugendamtes.
Deshalb haben die Trägerkonferenz und das LVR-Landesjugendamt einen Kooperationsvertrag geschlossen, der
dem Zweck dienen soll, insbesondere die Erziehungsstellen im Rheinland und damit innovative Formen der Vollzeitpflege
weiterzuentwickeln und für diese Aufgabe eine Stelle beim LVR-Landesjugendamt geschaffen, diese unter der
Bezeichnung „Fachberatung Erziehungsstellen der Trägerkonferenz.“
Ziel der Tätigkeit der Fachberatung ist die Qualitäts(weiter-)entwicklung mit den Trägern von Erziehungsstellen der Trägerkonferenz für das Arbeitsfeld Erziehungsstellen gemäß § 33 Satz 2 SGB VIII. Eine solche Weiterentwicklung kann nur
unter Beteiligung der leistungsgewährenden Jugendämter erfolgen, im Sinne einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Deshalb richtet sich die Fachberatung nicht ausschließlich an die Träger der Trägerkonferenz, sondern steht
auch den Jugendämtern im Rheinland zur Verfügung.

Aufgaben der Fachberatung:

Beratung von Trägern von Erziehungsstellen der Trägerkonferenz und von Jugendämtern zu fachlichen und
rechtlichen Fragen zu Erziehungsstellen gemäß § 33 Satz 2 SGB VIII
Die Beratung reicht von einzelnen mündlichen oder schriftlichen Stellungnahmen bis hin zur prozesshaften
Begleitung einer organisatorischen oder konzeptionellen Entwicklung. Die Beratung findet immer auch vor dem
Hintergrund der Rahmenkonzeption der Trägerkonferenz statt. Die Beratung richtet sich an Fach- und Führungskr.fte
oder an Teams bzw. Steuerungsgruppen. Letzteres insbesondere bei der Initiierung, fachlichen Begleitung
und Auswertung von Modellprojekten.

Entwicklung von fachlichen Empfehlungen für die Träger von Erziehungsstellen und Jugendämter
Diese werden in von der Fachberatung geleiteten Arbeitsgruppen gemeinsam mit Leitungs- und Fachkräften der
Träger von Erziehungsstellen der Trägerkonferenz und der kommunalen Jugendämter konzeptioniert und abgestimmt.
Die wissenschaftliche Recherche und die Erstellung der Texte erfolgt durch die Fachberatung.

Fortbildung von Fachkräften in der Jugendhilfe
Dies beinhaltet insbesondere die Konzeption sowie die Organisation und Durchführung von Fortbildungen
in Form von Seminaren, Tagungen, Zertifikatskursen; ebenso eigene Referententätigkeiten. Ebenfalls in
diesen Bereich gehört die Organisation, die fachliche Begleitung sowie die Nachbereitung und Auswertung
der Qualifizierungsmaßnahme der Trägerkonferenz für Erziehungsstellen. Hinzu kommen Angebote für die
Erziehungsstellenberater*innen der Trägerkonferenzmitglieder.

Vernetzungsangebote
Ein weiterer Bereich der Fachberatung ist die Durchführung von Vernetzungsangeboten für die Fach- und Leitungskräfte
etwa im Arbeitskreis der Erziehungsstellenberater*innen der öffentlichen und freien Träger aus dem Bereich
§ 33 Satz 2 SGB VIII im Rheinland, der viermal jährlich tagt. Ziel ist hierbei insbesondere die Förderung des fachlichen
Austauschs und die Vernetzung der Träger.

Aufgaben im weiteren Kontext der Trägerkonferenz
Ziel dieses Aufgabenbereichs ist die Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit der in der Trägerkonferenz zusammengeschlossenen
Träger, sowie die Qualitätssicherung, Qualitäts(weiter)entwicklung und fachliche Positionierung/
Interessenvertretung der Erziehungsstellenarbeit nach § 33 Satz 2 SGB VIII.
Dazu gehören die
– Mitwirkung in den Gremien der Trägerkonferenz,
– Unterstützung der Umsetzung der Standards und Qualitätsweiterentwicklung bei den angeschlossenen Trägern,
– Erarbeitung gemeinsamer Grundlagen (z.B. Leistungs- und Qualitätsvereinbarungen),
– Mitwirkung im Beschwerdemanagement,
– Mitwirkung an der Konzeptionsarbeit,
– (Weiter-)entwicklung von Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung innerhalb der Trägerkonferenz,
– Erstellung von Berichten für interne Struktur sowie zur Weitergabe an Jugendämter bei Bedarf und nach interner
Absprache,
– Jährliche Abfrage und Auswertung der Belegungszahlen der Mitgliedträger,
– Kooperation mit externen Stellen zur Qualitätsentwicklung (z.B. in Form von Modellprojekten, statistischen Erhebungen
etc.),
– Vertretung der fachlichen Interessen der Erziehungsstellenarbeit (im Rheinland),
– Öffentlichkeitsarbeit.

Ich freue mich sehr darüber, mich Ihnen als Besetzung der Fachberatung Erziehungsstellen der Trägerkonferenz vorstellen zu können. Mein Name ist Judith Pierlings, geboren 1978, Diplom-Pädagogin und Diplom-Sozialpädagogin und langjähriges Mitglied der Forschungsgruppe Pflegekinder an der Universität Siegen. Dort war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin in unterschiedlichsten Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekten im Bereich der Pflegekinderhilfe tätig. Meine Schwerpunkte waren hier u.a. die Qualitätsentwicklung in der Pflegekinderhilfe, die Kooperation und Schnittstellenarbeit beteiligter Fachkräfte sowie die Themenbereiche Besuchskontakte, Rückkehrprozesse und familiäre Bereitschaftspflege. Mich begeisterte hier vor allem die Weiterentwicklung der Praxis als Kooperationsprozess sowie die Gestaltung von Schnittstellen und Zusammenarbeit von und mit verschiedenen Fachkräften. Weitere berufliche Stationen waren eine mehrjährige Tätigkeit bei der Diakonie Michaelshoven, wo ich im Arbeitsfeld der Wohnungslosenhilfe und der stationären Hilfen für Frauen nach §§53 bzw.67 SGBXII tätig war sowie die Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des BA-Studiengangs „Pädagogik der Kindheit und Familienbildung“ an der Hochschule Düsseldorf.

Ich freue mich über die vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Fachberatung der Trägerkonferenz und deren konkrete Ausgestaltung, die unterschiedlichen Kooperationen sowie einen intensiven Austausch und die gemeinsame Arbeit mit den Fachkräften an der Weiterentwicklung der Erziehungsstellen im Rheinland.

Die Aufgabe des Beirats besteht darin, die gegenseitige Abstimmung der Trägerkonferenz der Erziehungsstellen im Rheinland e.V. (TK e.V.) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Rahmen des zwischen den Parteien geschlossenen Kooperationsvertrages zu sichern.

Zu den Aufgaben des Beirats gehören insbesondere die Festlegung der Modalitäten der Aufgabenerfüllung der Geschäftsstelle, die unter der Bezeichnung Fachberatung Erziehungsstellen der Trägerkonferenz zum 01.03.2019 eingerichtet wurde

Der Beirat hat eine eigene Beiratsgeschäftsordnung und tagt mindestens einmal, in der Regel zweimal im Jahr.

Aktuell setzt sich der Beirat aus folgenden Personen zusammen:
Sandra Eschweiler (LVR-Landesjugendamt) – Vorsitzende des Beirats
Regine Tintner (LVR-Landesjugendamt)
Andreas Jung (LVR-Landesjugendamt)
Corinna Hops (Löwenzahn Erziehungshilfe)
Bodo Krimm (Erziehungsbüro Rheinland)

Fachberatung Erziehungsstellen der Trägerkonferenz
Judith Pierlings
LVR-Dezernat Kinder, Jugend und Familie
Fachbereich Jugend
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Telefon 0221 809-6702
E-Mail: judith.pierlings@lvr.de